Centrum voor constructivisme en concrete kunst
centre pour le constructivisme et l'art concret
center for constructivism and concrete art
Konstruktivismus und Konkrete Kunst Zentrum

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 kunstlers des ZentRum 
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Von Sonntag,11 bis Sonntag,13 Mai

Dirk Verhaegen

Eine Analyse der geistigen Schönheit
 

          

 Mathematik und Kunst, für viele Wasser und Feuer, können die Harmonie von Zahlen und Systemen sichtbar machen. Es gibt die Macht, poetische Werke mit rationalen Mitteln zu machen.

Die Arbeit von Dirk Verhaegen passt in diese spezifische Orientierung innerhalb der konstruktiven und geometrischen Tradition. Einfachheit, Nüchternheit, Beständigkeit und Realismus sind die Worte, die ihm als Leitfaden dienen.

Dirk arbeitet nach mathematischen Prinzipien oder logischen Systemen, die im Voraus konzipiert sind und die es ermöglichen, dass eine Arbeit oder eine Serie sozusagen automatisch entsteht.

In den 1970er Jahren waren das lineare Werke und Serien unregelmäßige Polygone. Die Wand wurde manchmal als Stütze benutzt.

Ab 1980 spielt die Schwerkraft eine Rolle in seiner Arbeit. Wenig später werden die in grauer Leinwand ausgeschnittenen ‚quadratischen Progressionen‘ mit Stiften an der Wand angebracht.

Die Farbe trat in den 1990er Jahren auf. Sie wird auch Teil des Systems sein.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet Dirk Verhaegen mit sogenannten "Transaktionen": Dynamische Linien springen über verschmolzene oder sich überschneidende Bildfelder hin und her.

In der Arbeit von Dirk Verhaegen herrscht die Erfindung über die Stileinheit. Wir können Dirks Arbeiten auch als "grafische Bilder" sehen, die aus der Mathematik entstanden sind und die wir intuitiv als harmonisch und ästhetisch erfolgreich erfahren, ohne die Konstruktionsregeln zu kennen. Abhängig von der Anordnung der Zahlen und der systematischen Verbindung von Zahlenpaaren gibt es ein Geflecht aus mehreren sich kreuzenden Linien mit regelmäßigen Strukturen und Parallelen, die sich in mehreren Zentren in radialer Form verbinden.

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1/2/20107 ( Jan Verschaeren)